Interaktive Videoanzeigen sind kein Add-on mehr – sie markieren einen strukturellen Shift im Video Advertising. Die im Januar auf der CES 2026 vorgestellte gemeinsame Studie von Amazon Ads und Publicis Media zeigt klar: Nutzer wollen Werbung nicht nur sehen, sondern aktiv nutzen. Für Streaming TV Kampagnen entsteht damit eine neue Qualitätsdimension – weg von reiner Reichweite, hin zu messbarer Interaktion.
Interaktion schlägt Impression
Die Untersuchung durchgeführt vom Forschungsinstitut Latitude mit über 7.800 Teilnehmern in den USA analysierte, wie interaktive Video Ads (IVA) im Vergleich zu klassischen Spots performen. Das Ergebnis ist eindeutig:
- 79% der Befragten empfinden interaktive Spots als aktivierender
- 78% bewerten sie als aufmerksamkeitsstärker
- 72% nehmen sie als relevanter wahr
- Markenkennzahlen wie Consideration oder Kaufabsicht steigen im Schnitt um rund 3 bis 4 Prozentpunkte
Der zentrale Befund: Sobald Nutzer eine aktive Handlung ausführen – etwa Produktdetails aufrufen oder ein „Add to Cart“ auslösen – steigt nicht nur das Engagement, sondern auch die Markenwirkung entlang des gesamten Funnels.
Streaming TV wird zum Performance-Kanal
Dies führt zu einer neuen Betrachtungsweise für Bewegtbildwerbung. CTV ist nicht nur ein Upper-Funnel Branding Instrument, sondern auch ein interaktiver Touchpoint mit unmittelbaren Handlungsmöglichkeiten. Das bedeutet:
- Werbewirkung wird direkt mit Interaktion verknüpft
- Marken können Response-Signale in einem Lean-back-Umfeld generieren
- Kreative Assets müssen funktional gedacht werden, nicht nur visuell stark
Interaktivität fungiert dabei nicht als Gimmick, sondern als strukturelles Gestaltungselement.
Was das für Werbetreibende bedeutet
Für Advertiser entsteht eine klare strategische Konsequenz:
Die Botschaft der Studie ist klar: Wer 2026 nur passiv wirbt, verschenkt Potenzial.
Gerne arbeitet marketheroes dein spezifisches Full-Funnel-Konzept aus.

Quelle: Amazon Ads – Latitude, Studie zum Wert interaktiver Werbung, USA, 2025.

